Paartherapeutische Begleitung nach Verlust eines Kindes
Der Verlust eines Kindes- sei es durch Fehlgeburt, Totgeburt bzw. Stillgeburt oder in späteren Lebensphasen- erschüttert eine Beziehung zutiefst. Möglicherweise haben Sie schon festgelegt, dass Ihr Partner oder Ihre Partnerin den Trauerprozess ganz unterschiedlich erlebt. Das führt leicht zu Missverständnissen und Distanz. Meine Begleitung für Paare nach Fehlgeburt oder Totgeburt in Basel bietet Raum für Trauer, Schuldgefühle und Sprachlosigkeit. Gemeinsam finden wir Wege, miteinander darüber sprechen zu können, aber auch gemeinsam zu schweigen, die unterschiedliche Trauer zu respektieren und sich gegenseitig zu verstehen. Wichtig ist für Sie in solchen Phasen, dass Sie wieder Halt in Ihrer Beziehung finden. Und auch Ihre Kinder! Ich halte den Fokus in meiner Begleitung auf die Trauer sowohl des Vaters, als auch auf die Mutter. Obwohl diese meist sehr unterschiedlich sind, sind sie gleichwertig zu gewichten.
Paartherapeutische Begleitung bei chronischer oder lebensverkürzender Erkrankung
Wenn eine/e der PartnerInnen an einer chronischen oder lebensverkürzenden Krankheit leidet, stellt das die Beziehung vor enorme Herausforderungen. Ich begleite Sie in dieser sensiblen Lebensphase.
Wir sprechen über Fragen wie: Wie gehen wir mit der Angst vor Verlust und körperlichen Abbau um?
Wie kann ich meine Sorgen äußern, ohne den/die andere zu überfordern?
Wieviel Verantwortung und Pflege kann oder muss der/die PartnerIn für den Erkrankten tragen?
Fühle ich mich als Erkrankter schuldig oder als die Person, die versagt hat?
Wie kann ich mich auf das Sterben vorbereiten, ohne mein Umfeld zu belasten?
Gerne begleite ich hier auch nur eine der beiden betroffenen Personen, sollte die andere Person eine Begleitung nicht wünschen.
Paartherapeutische Begleitung bei Veränderung durch Krankheit oder Verletzung
Wenn sich ein/e PartnerIn durch z.B. eine Hirnverletzung oder neurologische Erkrankung stark verändert, steht der/die andere plötzlich einem Meschen gegenüber, der nicht mehr derselbe ist. In meiner Paartherapie nach einer (Wesens-)veränderung begleite ich Sie dabei, Antworten auf Fragen wie diese zu finden:Wie viel Begleitung ist nötig- und wie viel Freiheit darf sein?
Wie lässt sich die Beziehung unter neuen Bedingungen gestalten?
Gemeinsam suchen wir nach neuen Wegen des Miteinanders- zwischen Loslassen und Dabeisein.
Paartherapeutische Begleitung während einer Transition
Wenn sich ein/e PartnerIn in einer geschlechtlichen Transition befindet, bringt das viele Veränderungen mit sich - für beide. Themen wie Identität, Sexualität und Nähe werden neu erlebt und oft auch neu definiert. Es verändert sich nicht nur der Körper, sondern auch das sexuelle Empfinden. Daraus kann der Wunsch entstehen, dass der Sex nun anders praktiziert werden soll. Doch wie damit umgehen? Äußerungen, Unverständnis von außen, machen es Ihnen als Paar nicht leichter die Veränderung mitzutragen. Die Sicherheit, die bis dato das nahe Umfeld gegeben hat, droht wegzufallen. Und das ist nicht einfach, denn Sie als Paar sind mit den Umständen, die eine Transition mit sich bringt (evtl. Schmerzen durch eine OP (-verletzung), viele Behördengänge und Anträge, evtl. Namensänderung, Transparenz am Arbeitsplatz etc.), ohnehin genügend beschäftigt. Meine Therapie für Paare in der Transition bietet Raum, Unsicherheiten anzusprechen, Ängste zu teilen und den gemeinsamen Weg bewusst zu gestalten- mit Respekt, Empathie und Vertrauen.