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Heilende Natur Part 2

Autorenbild: Ulrike Schöllhorn
Ulrike Schöllhorn
13. Okt.
1 Min. Lesezeit

Glauben Sie daran, dass Ihnen geliebte Menschen begegnen können, die bereits in die andere Welt hinübergegangen sind? Oder macht Ihnen das eher Angst?

Wir haben gelernt, dass wir (anhand von Beweisen) nur das glauben sollen, was wir sehen oder hören können. Unsichtbares ist grundsätzlich anzuzweifeln. So kann es auch nicht sein, dass es Momenten geben könnte, an denen wir das Empfinden haben, ein geliebter verstorbener Mensch ist auf einmal ganz nah- auch, wenn wir ihn nicht sehen.

Für mich ist es mehr als logisch, dass wir auch mit unseren Verstorbenen tief verbunden sind und diese Verbundenheit spürbar werden kann. So z.B. auch in der Natur.

Menschen berichten mir davon, wie während eines Spazierganges vor ihren Augen eine weiße, zarte Feder zu Boden schwebt. Sie haben den Eindruck, dass es ein Zeichen eines Verstorbenen ist.

Oder sie hören auf einmal einen Vogel zwitschern, der vorher nie zu hören war und sie wissen, dass es ein Ruf ihres geliebten gerade verabschiedeten Menschen ist.

Oder ein Mensch hatte eine bestimmte Vorliebe für eine bestimmte Pflanze, die nach dem Tod auf einmal vermehrt im Garten der Angehörigen wächst. Oder es taucht ein bestimmtes Tier auf, vondem der Verstorbene zu Lebzeiten fasziniert war.

All diese Erlebnisse sind nicht zu unterschätzen. Selbst wenn man sich nicht vorstellen kann, dass sich der Verstorbene damit beim Hinterbliebenen meldet, sind sie doch Zeichen der tiefen Erinnerung, der Liebe zueinander und der Verbundenheit. Die Natur kann diese Verbundenheit nähren und helfen, dass der Trauernde weiß, dem Verstorbenen geht es gut, er ist nicht vergessen und er vergisst auch nicht.

Ich wünsche allen Trauernden, dass sie solche Begegnungen erleben und als Trost annehmen können.


 
 
 

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