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Halleluja, Weihnachten kommt und meine Freude geht!

  • Autorenbild: Ulrike Schöllhorn
    Ulrike Schöllhorn
  • 12. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Wer kennt es nicht. Weihnachten! Für manche ist es das schönste Fest im Jahr! Für andere das gefürchtetste. Die Weihnachtsageschichte erzählt von einem kleinen Kind, das ärmlich in einem Stall auf die Welt kam und trotzdem umringt von liebenden, staunenden Menschen, die ihm Wärme und Wohlwollen entgegenbrachten. Eigentlich eine rührende und schöne Geschichte.

Doch was ist mit den Eltern, die während der Schwangerschaft oder nach der Geburt ein Kind verloren haben? Wie empfinden sie das Weihnachtsfest? Kann gefeiert werden, wenn das Herz schwer und traurig ist?

Und wie ist es mit den Menschen, die ohne ihren Partner oder Partnerin feiern müssen und sich einsam fühlen? Wer steht um sie und bestaunt sie mit einem wärmenden Lächeln? Was ist, wenn kein Stern ihnen den Weg in das neue Jahr leuchtet?

Was ist, wenn die Hoffnung, die das Jesuskind mit seiner Geburt in die Welt bringen soll, nicht auffindbar ist?



Ein paar Ideen, was dir gut tun könnte!

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  1. Heiße die Trauer willkommen

    So banal es klingt: wenn du traurig bist, (weil du einen geliebten Menschen verloren hast), dann heiße die Trauer willkommen. Sie ist ein Prozess, den es braucht, um zu heilen. Begrüße sie; weine mit ihr; rede mit ihr; erzähle ihr, was dich bewegt und sage ihr, dass du manchmal auch ganz schön wütend auf sie bist, weil sie in dir Schmerz verursacht.





  1. Atme

    Wenn es für dich möglich ist, dann gehe bewusst eine Zeitlang in die Stille. Wenn die meisten unter dem Weihnachtsbaum sitzen, gehe hinaus in den Wald, atme die Luft, die uns Leben schenkt, bewusst ein und höre auf die Geräusche um dich herum. Die Verbundenheit mit der Natur kann dir helfen, dich besser wahrzunehmen.


  2. Stürze dich ins Leben

    Wenn du Stille nicht erträgst, suche dir Lebendiges- andere Menschen, die mit dir feiern möchten. Menschen, die dich spüren lassen, dass du nicht einsam bist und in all den Begegnungen Leben pulsiert.


  1. Mache ein Feuer

    Wenn du Wärme und wärmende Farben liebst, sie dir Ruhe und Geborgenheit schenken, dann mache ein Feuer. Trinke dazu etwas Warmes und wickle dich in d

    eine Decke. Schaue in den Himmel und betrachte, was du siehst. Wenn es regnen sollte, dann fühle den Regen, auch wenn es nur wenige Minuten sein sollte.


  1. Wende dich deinem geliebten Verstorbenen zu

    Es mag seltsam klingen, aber schon in der Weihnachtsgeschichte wird beschrieben, wie sich der Himmel öffnet und Himmelwesen wie Engel aktiv werden. Auch dein geliebter verstorbener Mensch wird dir nahe sein. Schreibe ihm einen Brief, erzähle ihm, wie es dir geht oder was du ihm noch sagen wolltest. Oder erzähle einfach in die Nacht hinein, was dich bewegt. Lausche, was um dich herum und in dir passiert.


Ich wünsche dir ein reich erfülltes Weihnachten mit allem, was dir geschenkt wird.


 
 
 

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Ulrike Schöllhorn

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